Mastzellforschung und CFS

Allergie IgE Fruehreaktion - Naturheilkunde

Mastzellen sind Teil der Lymphozyten (weißen Blutkörperchen) und sind mit ca. 200 Botenstoffen, z. B. Histamin, Heparin, Tryptasen, Cytokinen, gefüllt. Die Mastzellen sind Abwehrzellen, welche bei Pathogenen (krankheitsauslösenden, körperfremden Stoffen) proentzündliche Botenstoffe, wie z. B. Histamin, freisetzten. Mastzellen können sofort, u. a. bei Typ-I-Allergien (Soforttyp-Allergien), oder mit zeitlicher Verzögerung reagieren. Die Aktivierung von Mastzellen kann durch verschiedene Ursachen erfolgen, z. B. durch Arzneimittel, Infektionen, Stress, Hitze oder Kälte. Bei einer Mastzellerkrankung, produziert der Körper im Knochenmark entweder zu viele Mastzellen oder entartete Zellen. Durch die erhöhte Anzahl an Mastzellen werden auch mehr Botenstoffe freigesetzt, wodurch chronische Entzündungen, vor allem die Silent Inflammation verursacht werden kann.

Das Entzündungssyndrom, was in der Medizin „Silent Inflammation“ genannt wird, ist ein stilles Entzündungsgeschehen im Körper, das bei Betroffenen meist unbemerkt bleibt. Eine Silent Inflammation hat meistens keine klassischen Entzündungssymptome wie Rötungen, Schwellungen, Fieber oder Schmerzen, sodass sie meist unbemerkt auftritt. Dadurch kann die Entzündung über längere Zeiträume meist unbehandelt im Körper das Immunsystem beanspruchen und schwächen.

Gleichzeitig können Mastzell-Erkrankungen Autoimmunerkrankungen auslösen. Autoimmunerkrankungen betreffen viele Menschen und gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Bei einer Autoimmunerkrankung greift die körpereigene Abwehr das eigene Gewebe an, anstelle von körperfremden Stoffen, wie Viren, Bakterien oder Pilzen. Eine Autoimmunerkrankung ist nicht mit einer Allergie zu verwechseln, da bei Allergien die Abwehrkräfte eigentlich harmloses Fremdmaterial als bedrohlich einstufen und dann überschießend darauf reagieren.

Durch diese dauerhaften Belastungen des Immunsystems fehlt ihm die Energie, um andere Angriffe abzuwehren z. B. virale Belastungen. Als Folge des Energiemangels fallen Betroffene meist in das sogenannte „sickness behavior“, als Anpassungsleistung des Körpers um Energie zu sparen. Um das Überleben zu sichern fährt der Körper so viele Funktionen wie möglich herunter, was zu indirekten Entzündungssymptomen, wie fehlender Antrieb, mangelnder Appetit, Erschöpfung, Migräne und Gelenkschmerzen führt.

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